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Eine existentialistische Geschichte aus dem Istanbul der 60er Jahre: Ein junger Mann auf der Suche nach Freiheit und Erfahrungen will Dichter werden. In seinem Dachzimmer im regnerisch-feuchten Istanbul verfällt er einer melancholischen, ihn innerlich zerfressenden Liebe zu seiner Nachbarin. Wirklichkeit und Tagtraum vermischen sich immer mehr, bis seine Nachbarin sich aus dem Fenster stürzt und er festgenommen wird.
Demir Özlü wurde 1935 in Istanbul geboren und lebt heute in Stockholm. |
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Pressestimmen
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| »Eine beeindruckende Erzählung, deren Faszination aus dem Verflochtensein von orientalischer Umwelt und europäischer Denk- und Fühlweise entsteht.« Giesler in »das neue buch/buchprofile«1/1988 »Stark beeinflußt vom Existenialismus spiegelt sich diese philosophische Geisteshaltung in seinen Erzählungen wider; die tief empfundene Leere des Menschen, seine Einsamkeit innerhalb der ihn umgebenden Gesellschaft... »Demir Özlü gelingt es, durch seine Schilderung der Jugendzeit aus der heutigen Distanz – denn mehrmals wird darauf hingewiesen, daß der Entstehungsort der Erzählung Berlin sei – ein buntes, lebensfrohes Bild eines Stadtteils, das sich durch seinen kosmopolitischen Charakter auszeichnet, als erhaltens- und bewundernswert darzustellen. Seine Sprache ist wehmütig, nicht aber wehleidig. Leichte Trauer nach vergangener Zeit läßt sich nicht überlesen und eine hoffnungsvolle Zukunft nicht erblicken.« »[Demir Özlü] läßt – verwoben in eine Liebesgeschichte – das alte Beyoglu der 60er Jahre wieder aufleben, jenes Viertel mit seinen an Montmartre erinnernden intellektuellen Flair.« |
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| Demir Özlü »Ein Istanbuler Traum« Erzählung |
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»Özlü operiert mit Bewußtseins- Christa Esser in »Deutsche Volkszeitung/ |
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