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Mevlüt Bozdemir untersucht anhand der geschichtlichen Fakten und durch die Methode der Militärsoziologie das wechselseitige Verhältnis zwischen Armee und Politik in der türkischen Gesellschaft vom Anfang der Türkei in Zentralasien bis zur Gegenwart der Republik Türkei. Der Autor zeigt die Struktur und Rolle der Armee in den türkischen Staatsformationen vor und nach Christi Geburt in Zentralasien und dem Osmanischen Reich und weist hin auf die Auffassungen Kemal Atatürks und seiner Gefolgsleute über die gesellschaftliche und politische Rolle der Armee bei der Gründung der Republik Türkei und der Durchführung der kemalistischen Reformen und erläutert die heutige Stellung der Armee in der Gesellschaft.
»Nicht nur wegen des Ausspruches: ›Der Krieg ist eine ernste Sache, die man nicht den Generälen überlassen darf‹, sollen die angesprochenen Themen nicht alleinige Sache der Militärs bleiben, sondern vor allem deshalb, weil die sehr komplizierten Fakten wie Krieg, Verteidigung und das Eingreifen des Militärs in die Politik nur durch gemeinsame Bestrebungen mehrerer Wissenschaften und die Anwendung vielseitiger Arbeitsmethoden zufriedenstellend untersucht werden können. Nur wenn Historiker, Gesellschafts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaftler, Diplomaten und Militärwissenschaftler eine systematische Koordination ihrer Arbeit anstreben, kann das Ergebnis das Niveau zeitgenössischer Gesellschaften erreichen.« Mevlüt Bozdemir 1982 |
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| Mevlüt Bozdemir
»Armee und Politik 232 Seiten, kartoniert |
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| Aus dem Inhalt:
Asiatische Nomadenarmeen |
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