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Eine grundlegende Voraussetzung für interkulturelle Bildung und Erziehung ist der gemeinsame Unterricht von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher ethnischer, sprachlicher, nationaler und sozialer Herkunft. Statt der bisherigen Alternative »Assimilierung in der deutschen Regelklasse« oder »Ghettoisierung in der muttersprachlichen Klasse« fordern wir die »neue interkulturelle Regelklasse«. Lernen impliziert eine gegenseitige Lernchance für alle Kinder und Jugendlichen. Damit die Heterogenität multinationaler Klassen wirklich zu einem Miteinander werden kann, von dem sowohl leistungsschwache ausländische und deutsche als auch vielseitig begabte, motivierte und sprachlich versierte ausländische und deutsche Schülerinnen und Schüler profitieren können, müssen sich Schule und Schulleben in vielfältiger Weise verändern. Interkultureller Unterricht ist dann Bestandteil eines umfassenden Reformkonzeptes.
Gabriele Pommerin-Götze, Bernhard Jehle-Santoso, Eleni Bozikake-Leisch 1991 Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes befassen sich fundiert mit einer Gegenstrategie zur Ghettoisierung und ethnischen Segmentierung, die in Deutschland immer noch traurige Realität iist. Anhand praktischer Erfahrung in Modellversuchen machen sie Vorschläge für eine moderne Schule, die einen PISA-Test nicht fürchten muß. Für die gegenwärtigen Debatten ist eine Aufnahme dieser Vorschläge nur wünschenswert. |
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| Gabriele Pommerin-Götze u.a. (Hg.)
»Es geht auch anders! 460 Seiten, kartoniert |
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| Aus dem Inhalt:
Multikulturelle Gesellschaft zwischen Utopie und Wirklichkeit |
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| Begrenzter Bestand, nur über den Verlag erhältlich! | ||||||