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Elçin |
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| Elçin Efendijev wurde 1942 als Sohn des azerbaidschanischen Schriftstellers Ilyas Efendijev in Baku geboren. Er studierte Philologie und promovierte an der Universität in Baku. Seit Ende der 50er Jahre wurde er mit Erzählungen, Novellen und literaturkritischen Arbeiten bekannt. 1960 schloß er sein Studium ab, 1966 erschien sein erster Erzählband »Eine von tausend Nächten«, weitere Bände folgten. Elçins erster Roman »Mahmud und Marjam« erschien 1984 und wurde 1988 auf deutsch bei Volk und Welt veröffentlicht. 1987 folgte der Roman »Beyaz Deve« (»Das weiße Kamel«). Elçin gilt als einer der Wegbereiter von Reformen in der ehemaligen UdSSR. Während der Breschnew-Ära wurde er für zwei Jahre mit Schreibverbot belegt und hatte auch später in der Sowjetunion immer wieder schwer, seine Arbeiten zu veröffentlichen. Er war Vorsitzender der international tätigen Kulturvereinigung »Vatan« und während der Perestroika-Zeit Abgeordneter im Parlament Azerbaidschans. Überzeugt davon, daß die Übernahme von politischer Verantwortung in Zeiten des Umbruchs nötig ist, wurde er in den 90er Jahren Stellvertretender Ministerpräsident. Für sein Gesamtwerk ist Elçin mit dem Preis des Leninschen Komsomol und dem Titel »Verdienter Kulturschaffender« ausgezeichnet worden. | |||||
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