In den letzten Jahren wird viel über die Mediennutzung von Migranten in Deutschland gesprochen. Studien setzen sich mit der Rolle auseinander, die Satellitenfernsehen und Sendungen aus den Heimatländern für die migrantischen Gemeinden spielen und stellen die Frage nach deren Beitrag zur Integration in Deutschland.
»Islam auf Sendung« beschäftigt sich mit Muslimen, die aktiv die Möglichkeiten des Mediums Fernsehen ausschöpfen, indem sie selbst Sendungen über ihre Sicht des Islam produzieren. Dies wiederum ist nur im Rahmen der Offenen Kanäle möglich.
Die Autorinnen gehen Fragen von Sichtbarkeit des Islam in Deutschland, Selbstrepräsentation und Veränderungen innerhalb des muslimischen Diskurses nach, die durch die Nutzung des Mediums Fernsehen angestoßen werden. Gleichzeitig ist dies der erste Versuch, die Vielfältigkeit islamischer Programme und deren Inhalte einem breiteren deutschsprachigen Publikum vorzustellen.

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Anke Bentzin, Jeanine Elif Dagyeli, Ayfer Durdu, Kira Kosnick, Riem Spielhaus

»Islam auf Sendung.
Islamische Fernsehsendungen im Offenen Kanal«

240 Seiten, Broschur
€ 14,80

mit zahlreichenAbbildungen
und Sendeverzeichnissen

ISBN 978-3-935597-45-6

Die Herausgeberinnen sind Islamwissenschaftlerinnen, die u.a. in verschiedenen Bereichen zum Thema Islam in Deutschland gearbeitet haben. Anke Bentzin und Riem Spielhaus sind als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Jeanine Elif Dagyeli ist Verlegerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Orientwissenschaftlichen Zentrum der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg. Ayfer Durdu promoviert am Zentralasienseminar der Humboldt-Universität zu Berlin. Kira Kosnick ist derzeit Junioprofessorin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt/Main.
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